Aktionen und Neues

Aktionen und Neues

Auf dieser Seite sehen Sie eine kleine Auswahl von Pflanzaktionen, die wir seit 2010 regelmäßig veranstalten. Dazu stellen wir aktuelle Neuigkeiten


Auch im Solling sind in der Folge der mehrjährigen Trockenheit vorrangig
mit Fichten bewachsene Waldflächen zusammen gebrochen.
In Zusammenarbeit mit Ralf Sepan von den Landesforsten und der EGEA,
einem europäischen Netzwerk von Geographie-StudentInnen, entstand der
Wunsch, Teile eines neuen Mischwaldes gemeinsam zu pflanzen.


Unser detailliertes Hygienekonzept zum Schutz der Teilnehmenden vor
einer möglichen Covid-19 Infektion wurde vom Ordnungsamt voll
akzeptiert. So konnten wir am 05. Dezember 2020 mit 25 Menschen über 1.200 Jungbuchen auf freigewordenen Waldflächen am Wildpark Hardegsen mit viel Freude pflanzen.
Da wir zuvor die jungen Bäume aus geprüften und benachbarten Beständen entnommen haben, ist die neue Baumgeneration bestens an die Boden- und Witterungsbedingungen angepasst.

Laubwälder speichern etwa 40% mehr Grund- und Trinkwasser gegenüber
reinen Nadelwäldern, wie Forschungen ergeben haben. Ein Grund mehr, artenreiche Mischwälder mit hohem Laubbaumanteil zu pflanzen! Das Forstamt sorgt für die Pflege der jungen Waldflächen und beseitigt
die aufkommenden Brombeersträucher, die eine Bedrohung für den
Baumnachwuchs darstellt.
Sehr gerne kommen wir wieder, um weitere Kahlflächen ökologisch sinnvoll neu zu bewalden!


38 vorwiegend Jugendliche und Familien mit Kindern haben mit vereinten Kräften bei sonnigem Wetter viele hundert Bergahornbäume gepflanzt unter fachlicher Anleitung der niedersächsischen Landesforsten.

Auch im Forst Reyershausen nahe Deppoldshausen sind durch die enorme Trockenheit und Stürme sowie den Borkenkäferbefall viele der ehemaligen Fichtenbestände zusammen gebrochen.

Die großen Freiflächen bieten nun die große Chance, einen künftigen Mischwald dort aufzuforsten. Die Förster hatten vor uns schon in rechteckigen Flächen Eichensämlinge gepflanzt und auch wir freiwilligen Helfer pflanzten die Bergahornbäume ebenfalls in Gruppen, um den künftigen Wald besser zu durchmischen. Einige Buchen sowie wenige junge Fichten bereichern die Aufforstungsflächen. In einem weiteren Schritt werden dort seltene Baumarten wie die Elsbeere angepflanzt sowie ein Waldsaum durch Samenanflug gebildet werden.

So entsteht mit viel Sachverstand und Herzblut ein stabiler und artenreicherer Mischwald, der nebenbei auch mehr C02 bindet als eine Monokultur. Auch für viele Tier- und Pflanzenarten wird diese Fläche eine große Bereicherung sein. Deren Summen und Krabbeln wird uns und künftigen Generationen Dank genug sein für die Mühen.


 

 

 

 

Uns hat sehr gefreut, dass Göttinger sowie Dransfelder Schülerinnen und Schüler beim Weihnachtsmarkt 2019 nachhaltige, selbstgebastelte Geschenkideen präsentiert und verkauft haben. So konnten wir Spendengelder erhalten für weitere Baumpflanzaktionen, die ausschließlich in der Göttinger Region stattfinden werden.

Ganz herzlichen Dank für das tolle Engagement!


Da der Klimawandel und das Artensterben grenzenlos in ihren Auswirkungen sind, sammeln wir Baumspenden für unser Partnerprojekt im Yucatán/ Mexiko.
Plant-for-the-Planet hat als Stiftung 22.600 ha abgeholzte Urwaldfläche aufgekauft und forstet diese Flächen nach und nach mit etwa 100 eigenen mexikanischen MitarbeiterInnen wieder auf. Aus der eigenen Baumschule werden 8 klimaangepasste Baumarten gepflanzt und beim Aufwuchs geschützt und gepflegt.
Jeder gepflanzte Baum speichert dabei etwa 3x schnellerCO2 als unsere Bäume in Mitteleuropa, da diese sehr viel schneller wachsen. Durch unsere Spendenüberschüsse konnten wir von der Ortsgruppe Göttingen aktuell 2.500 Bäume spenden für 2.500,-€. Weitere Flächen sollen dort aufgekauft werden, um unserem Ziel der weltweit 1 Billionen neuen Bäume näher zu kommen.
Möge dadurch die weltumfassende Freundschaft und Verbundenheit der
Völker und Kulturen wachsen und viel Freude bringen!


Wir haben heute mit 50 Menschen, darunter wieder vielen Kindern und
Jugendlichen, genau 1.250 Sträucher und Bäume für ein neues Naturschutzprojekt am Hengstberg im Göttinger Umland gepflanzt.
Auf insgesamt 6ha ehemaligem Acker wird in Planung und Begleitung der
niedersächsischen Landesforsten eine ökologisch sehr hochwertige
Naturschutzfläche entstehen.

Unsere Aufgabe war es heute, einen neu entstehenden Waldsaum zu
pflanzen, der mit einer Blühwiesenmischung für Insekten zusätzlich vorab
eingesät worden war. Um den zukünftigen Wald besser gegen Brombeeren und Springkraut zu schützen, war auch Waldstaudenroggen eingesät worden. So werden die Jungbäume und Sträucher besser vor der Verdrängung durch unerwünschte Pflanzen geschützt, was eine besonders spannende Idee der Försterinnen und Förster ist. Neben Weißdorn, Haselnüssen, Heckenrosen, Feldahorn, Wildäpfeln, Wildbirnen und Heckenkirschen wurden auch Pfaffenhütchen und Hundsrosen bunt gemischt gesetzt.


So haben wir einen lebendigen Waldsaum gepflanzt, der einen Eichen- und
Ahornwald umrahmen wird.

Unser besonderes Highlight bei der Aktion: der 10.000 selbst gepflanzte Baum, ein Feldahorn, wurde durch zwei Kinder gut in die Erde gesetzt.

Bei Lagerfeuer und Stockbrot wurden die Lehmbrocken, die uns allen an den Schuhen und Kleidern hingen, gegenseitig bewundert. Es war eine sehr frohe Stimmung mit unglaublich motivierten Menschen trotz der harten Arbeit an diesem spätherbstlichen Tag.


Mit 45 Teilnehmern durften wir am 24. März 2019 einen ganz besonderen
Tag gemeinsam verleben. Im schönen Rodetal bei Nörten-Hardenberg konnten wir, nachdem die Stürme des letzten Jahres die dort am falschen Platz gepflanzten Fichten fast komplett umgeworfen hatten, einen ökologisch wertvollen Erlenbruchwald pflanzen.


Die 400 jungen Schwarzerlen sind besonders geeignet , den Hang am
Bachlauf zu sichern und vertragen Hochwasser und Nässe an den Wurzeln
besonders gut.


Zudem ernährt das fallende Laub im Rodebach viele Kleinlebewesen und
verbessert die Artenvielfalt im Fließgewässer.
Als Schutz vor Rehböcken bekam jeder Baum einen Schutz durch
Bambusstäbe. Diese schützen die beim Rotwild beliebte Rinde zum Schaben
und damit die Jungbäume vor dem Austrocknen.
Ein Lagerfeuer mit Stockbrot backen, Waldpädagogik sowie Abenteuer am
Rodebach und gemütliches Beisammensein rundeten einen wunderbaren Tag bei perfektem Pflanzwetter ab.
Wir freuen uns schon auf die nächste gemeinsame Baumpflanzaktion mit den Landesforsten und dem RUZ Reinhausen im Herbst und bedanken uns
herzlich!


Trotz des morgendlichen Frostes waren über 30 Kinder und junge Erwachsene, zum Teil mit ihren Eltern, ins schöne Rodetal bei Nörten-Hardenberg gekommen.
Wegen der großen Waldschäden des Januar Sturmes „Friederike“, wollten wir den sehr geforderten Förstern helfen, dass möglichst schnell wieder Bäume auf dieser kahlen Flächen wachsen werden.

 
 
          
 

Mit viel Herzblut pflanzten wir unter fachlicher Anleitung von Forstreferendar Max 500 junge Ahornbäume, welche wir in Gruppen zu je 50 Bäume in die Erde gebracht haben.
Trotz der Kälte konnten die jungen Waldbewohner ohne größere Probleme gepflanzt  werden, da die humose Erde sehr locker war- ein Wunder, das viele frühere Baumgenerationen und Kleinstlebewesen vollbracht haben!

Der nun entstehende Mischwald aus Lärchen, Ahorn, Buchen und wenigen Fichten wird den Folgen des Klimawandels wie längere Trockenheit und starken Stürmen besser begegnen können. Zudem ist die Bindung von CO2 in einem Mischwald höher, als in dem hier früher vorhandenen Fichtenwald.

 
         
 

Besonders schön war das wärmende Lagerfeuer, gerade für die kleinen Kinder am Morgen. Unser Waldpädagoge Jan hatte für sie spannende Spiele auf Lager!
Nach getaner Arbeit haben wir alle das Stockbrot und das Beisammensein miteinander genossen und konnten die wunderbare Sonne im Spätherbst genießen mit einem hoffnungsvollen Blick auf die sich nun wieder begründende Fläche.

 
          
 

Mit unserem jüngsten Teilnehmer: 3 Monate alt

Gemeinsam können wir so viel bewegen, was einer allein nicht schaffen kann! Wir danken allen Teilnehmern für den Einsatz, es hat enorm viel Freude bereitet!


Das Ende für viele Bäume, bedingt durch die schweren Sturmschäden vom Januar 2018, war und ist zugleich eine Chance für einen Neuanfang:
Mit 43 Teilnehmenden, darunter 28 Kinder, Jugendliche und junge Studenten, konnten wir eine entstandene Lücke im Wald schließen und 600 Bergahorn Bäume pflanzen.

Der Bergahorn ist ideal geeignet, an der felsigen Hanglage einen neuen, stabileren Waldbestand in Verbindung mit dort noch vorhandenen Buchen zu bilden. Die Landesforsten Niedersachsen/ das Waldpädagogikzentrum Göttingen hatten die Fläche hervorragend für uns vorbereitet mit Pflanzstäben. So wussten auch die Kinder, die das erste Mal im Wald gepflanzt haben, wo die jungen Bäume in die Erde kommen sollten.

Die Waldarbeiter mussten vor diesem Tag Schwerstarbeit leisten, da die entwurzelten Bäume nur mit großer Mühe von den steilen Hängen gezogen werden konnten. Durch die riesigen Wurzelteller der umgefallenen Nadelbäume bekamen wir eine eindrucksvolle Vorstellung der großen Naturgewalten. Die Wurzeln der alten Bäume bleiben auf der Fläche und bieten für Käfer und viele weitere Tier- und Pflanzenarten einen neuen Lebensraum für 100 Jahre und mehr, in denen sich diese Wurzeln zersetzen werden. Ein schönes Pädagogikprogramm für die Kinder, die vom Pflanzen müde waren, gab es ebenso wie ein romantisches Lagerfeuer mit Stockbrot.

     

5 syrische und jordanische Studenten und Flüchtlinge haben mit großer Tatkraft und Freude geholfen und wir wünschen Ihnen, wie allen anderen jungen und älteren Menschen, dass sie feste Wurzeln bilden können im Leben!
Vielen Dank für die tolle Erfahrung und Zusammenarbeit mit dem Waldpädagogikzentrum und den Landesforsten Niedersachsen.

Wir freuen uns schon auf die nächste Aktion im Herbst!

   


Am 5. November durften wir unsere 15. Pflanzaktion durchführen. Am Wendebach zwischen Reinhausen und Bettenrode konnten wir zwei freie Flächen direkt am Bachlauf mit 200 Stieleichen bepflanzen. Es mussten aus Sicherheitsgründen einige Bäume im Frühjahr gefällt werden.

Trotz Dauerregens kamen fast 30 sehr motivierte und gut gelaunte Teilnehmer, davon 17 Kinder und Jugendliche, worüber wir uns besonders gefreut haben. Nach getaner Arbeit in frischer Luft konnten wir den Schutz und das Lagerfeuer in einer nahe gelegenen Steinzeithöhle genießen, wie unsere Vorfahren es schon vor mindestens 3.500 Jahren getan haben.

Das war erstaunlich warm und wir fühlten uns unseren Vorfahren sehr nahe und verbunden. Das RUZ Reinhausen/ Waldpädagogikzentrum Göttingen hatte die Flächen mit Hilfe einer Schülergruppe sehr gut vorbereitet und auch den notwendigen Einzelschutz der jungen Eichen durchgeführt, sodass wir alle früh ins warme Zuhause konnten und uns an diese besondere Pflanzaktion erinnern werden.

 



Im Oktober 2016 wurden 50 Eiben in Eddigehausen bei Bovenden nahe der historischen Plesse-Burg gepflanzt. Der dort bestehende Eibenwald gehört zu den größten und bedeutendsten in ganz Deutschland. Aufgrund der Giftigkeit der Nadeln und roten Beeren wurden die frei wachsenden Eiben in den letzten Jahrhunderten weitgehend gerodet, denn viele Tiere kamen nach dem Verzehr der Früchte oder Nadeln zu Tode.

Die Eibe gehört zu den wenigen einheimischen Nadelbäumen in Südniedersachsen. So gab es mehrere gute Gründe, diese Baumart zu pflanzen unter fachkundiger Anleitung. Die sehr langsam wachsenden Jungbäume wurden mit Stahlmatten aufwändig als Einzelschutz gepflanzt. Bei Familie Hoffmann- Busch gab es zur Belohnung Pizza und Stockbrot und die Sonne verwöhnte alle fleißigen Helfer- eine gut gelungene 13. Pflanz-Aktion für Alle !


Im April 2016 wurden 1.000 Weißtannen gepflanzt mit über 30 beherzt und engagiert pflanzenden Teilnehmern, darunter viele Kinder und Jugendliche. Die Weißtanne wurde gewählt, da sie im Bestand zu den gefährdeten Baum-Arten in Deutschland gehört. Da noch einige Altbäume auf der Fläche Schatten spenden, ist sie im Reinhäuser Forst besonders geeignet. Die Jungbäume wachsen auch bei wenig Lichteinfall gut an.

Fachlich sehr gut vorbereitet und begleitet wurde diese Aktion durch das RUZ Reinhausen/ Waldpädagogikzentrum Göttingen. Finanziert wurde diese Aktion durch eine Spende der Göttinger Werbegemeinschaft pro city GmbH, die durch eine 1.000,-€ Spende bei Abgabe von 20.000 Stoffbeuteln an der Universität und den teilnehmenden Innenstadt Geschäften gesammelt werden konnten. So werden künftig viele Plastiktüten eingespart und 1.000 Bäume dämpfen den Klimawandel und erhöhen die Artenvielfalt und damit Stabilität in unseren Wäldern- ein perfekter Mix.


Die erste Baumpflanz-Aktion im Stadtgebiet Göttingen fand unter fachlicher Leitung des Stadtforstamtes, Herrn Levin, gemeinsam mit der Realgemeinde Roringen im Nov. 2015 statt. Etwa 50 motivierte Kinder, einige mit ihrer Familie und Studenten kamen zur 11. Pflanz-Party unserer Göttinger Baumpflanz-Gruppe. Bei strahlendem Sonnenschein durften wir auf einer verdichteten Waldfläche 320 Tannen pflanzen. Pflanzlöcher mussten mit der Spitzhacke vorbereitet werden- das war harte Arbeit! Ausgewählt wurde diese Fläche vom Forstamt Göttingen, da durch Windwurf und Käferfraß große Lücken im Wald klafften seit der Sturm Kyrill in Deutschland große Schäden im Wald anrichtete.

Da hier keine Bäume von selbst gewachsen sind, wurde die Tanne als Wegbereiter für einen künftigen und natürlichen Mischwald gewählt. Die Jungbäume wechseln binnen 7 Jahren einmal komplett ihr Nadelkleid , sodass die Nadeln den Boden lockern und düngen. Durch die fleißige Arbeit der Vögel werden sich dann eine Vielzahl von verschiedenen Baumarten dort ansiedeln und wachsen können, während die Tannen über 10 Jahre als Weihnachtsbäume gefällt werden.

Eine ungewöhnliche und kluge Art der Waldentwicklung, wenn der Boden keinen natürlichen Bewuchs ermöglicht. Auch hier haben wir gerne sinnvolle Pionierarbeit geleistet. 30 Eiben mit Einzelschutz gegen Wildverbiss wurden in aufwändiger Arbeit auf einer Waldrandfläche gepflanzt. Als Danke schön wurde von der Realgemeinde gegrillt und Stockbrot am Lagerfeuer ließen diesen Sonntag zu einem gelungenen Familienausflug werden.


Oberode bei Hann. Münden war sogar zwei Mal Schauplatz unserer Baumpflanz-Aktionen in 2014 und 2015. Ausgewählt wurde diese Fläche vom Forstamt Münden, da durch Windwurf und Käferfraß große Lücken im Wald klafften seit der Sturm Kyrill in Deutschland große Schäden im Wald anrichtete

Eine Hochmoor ähnliche Fläche mit tiefen Pfützen war eine besondere Herausforderung für die 35 Teilnehmer. Genau diese Staunässe war der Grund, weshalb Stieleichen als geeignete Baumart zur Pflanzung ausgewählt wurde. Viele dieser Eichen werden erst in voller Pracht stehen, wenn die nächste Menschengeneration diese prächtigen Bäume bewundern wird.

So konnten wir lernen, dass Vieles, was wir tun, über unser Erleben hinaus ragt und weiter wachsen wird- ein großer Lebens-Kreislauf. 2.000 Jungbäume konnten wir mit vielen fleißigen Kinderhände und Begleitung einiger Erwachsener pflanzen- ein toller Erfolg!



Erste Pflanzaktion 2010

Stop talking- Start planting!
Die erste Klimaschutzakademie wurde im September 2010 in Zusammenarbeit mit Plant-for-the-Planet organisiert und durchgeführt.
Die teilnehmenden SchülerInnen lernten viel über die Zusammenhänge des Klimawandels und wie durch konkretes Handeln auch zuhause mehr Klimaschutz möglich ist. Ein junger Klimabotschafter vermittelte hierbei den jungen Menschen viel Wissenswertes über den Klimawandel und was wir selbst aktiv tun können zuhause in unseren Familien und unseren Freunden.

Durch den Kauf von regionalen und kontrolliert biologisch angebauten Lebensmitteln wird unser Klima geschont. Biobauern benötigen nur halb so viel Energie wie im herkömmlichen Anbau mit Pestiziden und Kunstdüngern zur Lebensmittelproduktion. Zudem speichern die naturnah bewirtschafteten Äcker deutlich mehr CO2 und schützen das Grundwasser.
Auch können wir weniger Fleisch konsumieren und dieses aus heimischer Weidehaltung oder einem Biobetrieb kaufen. Auf diesen Bauernhöfen werden die Tiere zudem artgerechter gehalten. Auch ist Solarstrom eine gute Alternative zu den fossilen Energieträgern Kohle oder Erdgas.
Das Motto der Baumpflanzaktion vom Gründer Felix Finkbeiner lautet: Stop Talking- Start planting! Daher waren wir selbstverständlich alle auch gemeinsam im Wald um ein Waldstück, auf dem durch Sturmschäden keine Bäume mehr standen, wieder aufzuforsten. Unsere erste Pflanzaktion fand in Zusammenarbeit mit Fordis/der Uni Göttingen in Ludolfshausen bei Groß Schnee statt.

Gezielte Aufforstung bindet schneller CO2 als durch Naturverjüngung, also wenn der Wald sich selbst überlassen bleibt. Fast immer verhindern Brombeersträucher und Springkraut, dass die Jungbäume wachsen, weil diese überwuchert werden und absterben. Wenn zudem nur Fichten dort gepflanzt waren, wächst wieder eine neue Generation von Fichten heran. Da diese Nadelbaumart eigentlich nur im kühleren Raum gut gedeiht, sind diese durch die Klimaerwärmung nicht gut angepasst und sterben vielfach ab.

Wir haben deshalb für einen neuen Laubwald die ersten 110 jungen Buchen in den sehr harten Boden pflanzen können unter fachkundiger Anleitung. Für uns alle war es das erste Mal überhaupt im Leben und hat Spaß gemacht!